____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Gift
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Als Gift (mittelhochdeutsch fĂźr âSchadstoffâ, althochdeutsch fĂźr âGabeâ) oder Giftstoff, fachsprachlich auch Toxikum, bezeichnet man einen Stoff, der Lebewesen Ăźber ihre Stoffwechselvorgänge, durch Eindringen in den Organismus ab einer bestimmten, geringen Dosis einen Schaden zufĂźgen kann. Mit der Zunahme der Expositionsmenge eines Wirkstoffes steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Gesundheitsschädigungen durch eine Vergiftung auftreten. Ab einem bestimmten Dosisbereich ist somit nahezu jeder Stoff als giftig (toxisch) einzustufen. In jĂźngster Zeit wird allerdings die kontroverse wissenschaftliche Hypothese der Hormesis diskutiert â die Annahme, dass Gifte in sehr geringer Dosis auch eine positive Wirkung auf Organismen haben.
Die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Erforschung von giftigen Substanzen, ihrer Wirkung in verschiedenen Dosisbereichen sowie mit der Behandlung von Vergiftungen beschäftigt, ist die Toxikologie. Sie befasst sich mit Stoffen, Stoffgemischen, Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen und mit den biochemischen Mechanismen der Giftwirkung in Bezug auf quantitative Aspekte.
Der durch ein Gift angerichtete Schaden kann in vorßbergehender Beeinträchtigung, dauerhafter Schädigung oder Tod bestehen. Bei anhaltender schädigender Gifteinwirkung spricht man von chronischer Vergiftung, bei einer Gifteinwirkung, die umgehend zu einer Schädigung fßhrt, von einer akuten Vergiftung.
Als Gefahrstoffe werden Gifte in Abhängigkeit von der Wirkmenge in sehr giftig und giftig sowie gesundheitsschädlich (frßher mindergiftig) eingeteilt.
Contents
⢠Etymologie
⢠Giftwirkung
⢠Toxine
⢠Andere Gifte
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Etymologie
Das Wort Gift ist eine germanische Abstraktbildung (*gef-ti-) mit t-Suffix â und dadurch bedingtem Wandel von b zu f â der indoeuropäischen Wurzel des Wortes geben. Die ursprĂźngliche Bedeutung âGabe, Geschenk, Schenkungâ, die Gift noch bei Goethe hatte, ist heute im Deutschen verschwunden (während sie im englischen und im niederländischen âgiftâ weiterlebt) und hat sich nur in der Mitgift (âHeiratsgut der Braut, Aussteuerâ) erhalten.
Der Bedeutungswandel von âGabeâ zu âtĂśdliche Gabe, Giftâ, zuerst im Althochdeutschen bei Notker belegt, steht später unter dem Einfluss des griechisch-spätlateinischen Wortes dosis, das âGeschenk, Gabe, bestimmte Menge Arzneiâ bedeutet, aber auch als verhĂźllender (euphemistischer) Ausdruck fĂźr âGiftâ verwendet wird.
Aber auch schon der (alt-)griechische Ausdruck ĎÎŹĎΟικον phĂĄrmakon bei Homer stand sowohl fĂźr die Heilwirkung als auch die schädliche Wirkung eines Stoffes und auch bei Galenos gibt es Arzneimittel (ĎÎŹĎΟικι phĂĄrmaka), deren Wirkung als Gift von der Dosis abhängt.cite-ref-1[1]
Gift behält das ursprĂźnglich feminine Genus in beiden Bedeutungen vorerst bei, wird dann als âschädlicher Stoffâ zuerst maskulin (Anfang des 15. Jahrhunderts), später neutrum (Mitte 16. Jahrhundert). Letzteres setzt sich im 18. Jahrhundert immer mehr durch, doch schreibt noch Schiller 1784 in Kabale und Liebe (5. Akt, 7. Szene): Noch spĂźr ich den Gift nicht.
Verwandte Verwendungen: Althochdeutsch (9. Jahrhundert), mittelhochdeutsch, mittelniederdeutsch gift (feminin) âdas Geben, Gabe, Geschenk, Giftâ; mittelniederländisch ghifte, ghichte, niederländisch gift (feminin) âGabeâ, (ver)gif (neutral) âGiftâ; altenglisch gift, gyft (feminin, neutral) âGabe, Belohnung, Brautpreisâ, im Plural âHochzeitâ; altnordisch gipt, gift (feminin) âGabe, GlĂźck, Vermählung (der Frau)â; gotisch fragifts (feminin) âVerleihungâ, im Plural âVerlobungâ.cite-ref-2[2]
Toxikum und toxisch leiten sich Ăźber lateinisch toxicum von altgriechisch ĎοΞΚκĎν [ĎÎŹĎΟικον] toxikĂłn [phĂĄrmakon] âPfeilgiftâ ab, was selbst auf ĎĎΞον tĂłxon âBogen (ursprĂźngliche, engere Bedeutung), Pfeil und Bogen (im Plural, verallgemeinerte Bedeutung)â zurĂźckzufĂźhren ist und darauf hinweist, dass bereits in der Antike vergiftete Pfeile eingesetzt wurden.cite-ref-3[3]cite-ref-4[4]
Seit etwa 2022 wird das Adjektiv toxisch oft weit ßber die ursprßngliche Bedeutung hinaus in anderen Zusammenhängen verwendet, etwa im Sinn von schädlich, riskant, verletzend, schlecht, bÜsartig, aggressiv, fragwßrdig und unerwßnscht.cite-ref-5[5]
Abgrenzung des Begriffs
Allgemein ist die nicht einfache Unterscheidung in Schadstoff und Giftstoff gegeben.
Von Lebewesen ausgeschiedene Giftstoffe oder Abfallprodukte werden in der Toxikologie als Toxine bezeichnet. Krankheitserregende Bakterien schädigen durch die Wirkung ihrer Gifte. Die charakteristischen Krankheitsbilder bei bakteriellen Infektionen werden durch die Wirkung der Bakterientoxine verursacht.
⢠Bei gramnegativen Bakterien sind diese Gifte Bestandteil der Zellmembran. Sie werden beim Absterben der Bakterienzellen als Endotoxine freigesetzt.
⢠Bei grampositiven bakteriellen Krankheitserregern entstehen die Gifte im Intermediärstoffwechsel. Sie werden als Exotoxine ausgeschieden.
Toxoide sind entgiftete (inaktivierte) Toxine, die aber noch eine Immunantwort im geimpften KĂśrper auslĂśsen kĂśnnen. Toxoidimpfstoffe werden bei Impfungen gegen Diphtherie und Tetanus verwendet.
Viren sind Krankheitserreger, aber selbst nicht giftig. Substanzen oder Gegenstände, die ein Lebewesen ausschlieĂlich mechanisch oder durch Strahlung schädigen, gelten ebenfalls nicht als Gift.cite-ref-6[6]
Vertrieb von pflanzlichen und tierischen Giften
Toxizität (Giftigkeit)
â
Hauptartikel
:
Toxizität
und
Toxizitätsbestimmung
Die Verträglichkeit einer Substanz ist fĂźr viele Lebewesen oder Gruppen von Lebewesen unterschiedlich. Grundsätzlich kĂśnnen alle dem Organismus zugefĂźhrten Stoffe oberhalb einer gewissen Dosis Schaden anrichten und sind somit ab dieser Wirkmenge als giftig anzusehen. Paracelsus schrieb 1538: âAlle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daĂ ein Ding kein Gift sei.âcite-ref-8[8]
Toxizität ist ein MaĂ fĂźr die schädigende oder tĂśdliche Wirkung einer chemischen Substanz oder einer physikalischen Einwirkung (z. B. Bestrahlung; ionisierende Strahlen, Strahlenbelastung) auf einen lebenden Organismus. Man unterscheidet zwischen der akuten Toxizität, die unmittelbare Wirkung zeigt, der chronischen Toxizität, bei der die Schäden erst nach längerer Expositionsdauer eintreten, und der Ăśkologischen Toxizität (Ăkotoxikologie), die Einfluss auf ganze Populationen oder Ăkosysteme hat.cite-ref-spektrum1-9-0[9] Die akute Toxizität wird bestimmt durch die bis zum Erreichen eines bestimmten toxischen Effektes durchschnittlich erforderliche Menge (Dosis) eines Giftes, angegeben entweder als Giftmenge je kg KĂśrpergewicht oder in Form eines Konzentrations-Zeit-Produktes (Habersches Produkt) in mg minâ1 mâ3. Die chronische Toxizität beschreibt die toxischen Effekte einer Substanz mit langandauernder regelmäĂiger Applikation einer bestimmten Dosis. Die Anreicherung (Akkumulierung) vieler Schadstoffe in Luft und Boden fällt in den Bereich der Ăkotoxikologie.cite-ref-spektrum2-10-0[10]
Die absolute GrĂśĂe der Toxizität (toxische Dosis) hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Die bedeutsamsten sind Art und Ort der Giftapplikation (inhalativ, oral, subkutan bzw. perkutan, intramuskulär, intravenĂśs bzw. intraarteriell, intraperitoneal u. a.), das Applikationsvehikel (z. B. LĂśsungsmittel), die kĂśrperliche Verfassung eines Lebewesens (Art, Alter und Geschlecht, individuelle Eigenschaften des Lebewesens, Prädisposition, Gesundheitszustand und Lebensbedingungen) und chronobiologische Faktoren (Zeitpunkt der Applikation). Zur Vergleichbarkeit von Toxizitätsangaben sind daher diese Parameter stets anzugeben.cite-ref-spektrum2-10-1[10]
Die Nanotoxikologie befasst sich mit den Wirkungen von Nanopartikeln einschlieĂlich der Nanomaterialien auf lebende Organismen.cite-ref-oberd-rster-11-0[11] Aufgrund der Miniaturisierung zeigen Nanoobjekte teilweise erheblich veränderte physikalische und chemische Eigenschaften im Vergleich zu ihrem Ausgangsmaterial. Je kleiner ein Partikel ist, desto grĂśĂer ist seine Toxizität. Nanopartikel kĂśnnen bronchiale und pulmonale EntzĂźndungsreaktionen verursachen, des Weiteren sind vereinzelt Lungenfibrosen beschrieben.cite-ref-marc-m-ller-12-0[12]
Die Wirkungen toxischer Substanzen lassen sich teilweise durch natĂźrliche oder kĂźnstlich hergestellte Gegengifte aufheben oder abmildern.
Giftwirkung
Giftwirkung beim Menschen
Gifte greifen an unterschiedlichen Rezeptoren im Organismus an. Häufig betroffene Organe bei akuten Vergiftungen sind Leber (Hepatotoxine, zum Beispiel durch Paracetamol), Niere (Nephrotoxine) sowie Gehirn und Nerven (Nervengifte wie Botulinumtoxin und Kampfstoffe wie VX, Sarin oder Soman). Einige Gifte greifen in die innere Atmung ein, so zum Beispiel Nitrite und Kohlenstoffmonoxid, die das Hämoglobin blockieren, oder Kaliumcyanid (Cyankali), das die Atmungskette der Zellen blockiert.
Um die Giftigkeit (Toxizität) von Toxinen miteinander vergleichen zu kÜnnen, werden Tierversuche unter standardisierten Bedingungen herangezogen. Die häufig angegebene LD50 zum Beispiel gibt an, welche Stoffmenge, bezogen auf das KÜrpergewicht, bei der Hälfte einer Versuchstierpopulation zum Tod fßhrt. Dabei steht LD fßr letale Dosis. LDLo gibt die niedrigste (engl. lowest) Dosis an, die zum Tod eines Versuchstieres fßhren kann.
Einige der stärksten bekannten Giftstoffe werden unter dem Sammelbegriff Botulinumtoxin zusammengefasst, diese kÜnnen unter anderem in verdorbenen Fleisch- und Fischkonserven oder in Käse vorkommen.
Konzentrationsgifte und Summationsgifte
Nach dem Verhalten des Giftstoffes an den Rezeptoren werden zwei Arten von Giften unterschieden:cite-ref-13[13]
⢠Bei einem Konzentrationsgift nimmt die Wirkung mit zunehmender Konzentration des Giftstoffes an den Rezeptoren zu. Wird der Giftstoff, beispielsweise durch Stoffwechselvorgänge oder Ausatmen, wieder vollständig â ohne die blockierten Rezeptoren geschädigt zu haben â abgebaut, so klingt auch die Wirkung wieder vollständig ab.
⢠Bei einem Summationsgift, auch Kumulationsgift oder c¡t-Gift genannt, bewirkt der Giftstoff eine irreversible Veränderung der Rezeptoren. Die Wirkung bleibt auch nach der Ausscheidung des Wirkstoffs aus dem KÜrper bestehen. Bei einer weiteren Gabe kÜnnen die Giftstoffmolekßle einen Teil der noch verbliebenen Rezeptoren wieder irreversibel schädigen. Die Einzelwirkungen kÜnnen sich so aufsummieren. Die Giftstoffaufnahme kann dabei kontinuierlich oder auch schubweise stattfinden. Die Wirkung (W) ergibt sich aus dem Produkt von Konzentration (c) und Expositionsdauer (t) als W=c¡t (siehe Habersche Regel).
Beispiele
⢠Tabakrauch enthält das in hoher Konzentration sehr giftige Nicotin.cite-ref-gestis-14-0[14] Nicotin ist ein typisches Konzentrationsgift. Es blockiert reversibel die nikotinischen Acetylcholinrezeptoren. Nach kurzer Zeit werden die Rezeptoren wieder freigegeben. Auch ßber viele Jahre genommen zeigt Nicotin in niedrigen Dosen nur geringe chronische Schädigungen des Organismus.
⢠Daneben enthält Tabakrauch auch mehrere krebserregende Verbindungen. Am bekanntesten ist das Benzo[apyren, das eine geringere akute Toxizität als Nicotin aufweist,cite-ref-gestis-benzpyren-15-0[15] aber ein typisches Summationsgift ist. Das im Organismus aus Benzpyren gebildete Oxidationsprodukt Benzo[a]pyren-7,8-dihydroxy-9,10-epoxid bewirkt, in kleinsten Dosen ßber viele Jahre aufgenommen, ein erheblich erhÜhtes Risiko fßr eine Lungenkrebserkrankung sowie fßr weitere Krebsarten, da es mit einem Bestandteil der Erbsubstanz DNA reagiert.cite-ref-gossauer-16-0[16]
Beispiele unterschiedlicher Giftwirkung
⢠Gift-âCocktailsâ, wie sie manchmal mit Mord- oder Suizidabsicht zusammengestellt werden, sind meist âgiftigerâ als die Summe der Einzelsubstanzen (âPotenzierungâ). Dies gilt auch fĂźr die Kombination subtoxischer Mengen von umweltgefährlichen Stoffen, die zusammen schädigend wirken kĂśnnen.
⢠Metallisches Quecksilber ist beim Verschlucken weniger giftig als bei der Inhalation der Dämpfe.
⢠Die Einnahme von 10 Litern Wasser auf einmal (destilliert oder nicht) kann fßr einen Erwachsenen tÜdlich sein. Es kommt zur Hyponatriämie (Unterversorgung mit Natrium durch osmotischen Entzug). Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine toxische Wirkung des Wassers an sich, sondern um einen schädlichen Verdßnnungseffekt.
⢠Ein durch Krankheit vorgeschädigter Organismus reagiert empfindlicher auf Gifte als der eines Gesunden.
⢠Eine Dosis Digitoxin, die bei einem Erwachsenen therapeutisch wirkt, kann fßr ein Kind oder einen älteren Menschen tÜdlich sein.
⢠Ethanol ist fßr Menschen mit verminderter oder veränderter Alkoholdehydrogenase in wesentlich geringerer Dosis tÜdlich.
⢠2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin wirkt bei Schafen akut tÜdlich, bei Menschen fßhrt die gleiche Konzentration nur zur Ausbildung von Chlorakne.
⢠Das Theobromin von Schokolade (bzw. Kakao) ist fßr Hunde und Katzen giftig, siehe Theobrominvergiftung.
⢠Wiederholte Giftzufuhr fĂźhrt bei vielen Substanzen zur Toleranzentwicklung. So gab es frĂźher Arsenikesser, die zum Teil das Mehrfache einer gewĂśhnlich akut tĂśdlichen Dosis von Arsenik (As2O3) ohne (akute) Beeinträchtigung zu sich nahmen. Ăhnlich wie Arsenik wirken Thalliumsalze auf den menschlichen Organismus. Ein näherliegendes Beispiel ist Heroin (ein Opioid), gegen das der Mensch eine ausgeprägte Toleranz entwickelt.
⢠WeiĂer Germer, eine fĂźr die meisten Säugetiere hochgiftige Pflanze, wird von Rothirschen in der Brunft verzehrt.
⢠Vergiftungen mit Schlafmitteln fĂźhren zum Teil Ăźber StĂśrungen der Temperaturregulation mit AuskĂźhlen des Organismus zum Tod. Wenn der AuskĂźhlung entgegengewirkt wird (Bettdecke, Heizung), wird eine Ăberdosis unter Umständen vertragen, die im Freien tĂśdlich gewesen wäre.
Einteilung von Giften
Giftstoff als Gefahrstoff
Während allgemein giftige Schadstoffe als umweltgefährlich (N) eingestuft werden, werden Stoffe nach der Wirkung auf den Menschen als Gefahrstoff in sehr giftig (T+), giftig (T) sowie gesundheitsschädlich (Xn) (veraltet âmindergiftigâ) eingestuft.
| Gefahrensymbol mit Gefahrenbezeichnung | Gefahrensymbol mit Gefahrenbezeichnung | Kenn- buchstabe | Einstufung fĂźr Gefahrensymbole | Beispiele |
|---|---|---|---|---|
| | sehr giftig | T+ | wenn sie in sehr geringer Menge beim Einatmen, Verschlucken oder Aufnahme ßber die Haut zum Tode fßhren oder akute oder chronische Gesundheits schäden verursachen kÜnnen. Es gelten folgende Grenzwerte LD 50 oral, Ratte: < 25 mg/kg LD 50 dermal, Ratte oder Kaninchen: < 50 mg/kg LC 50 inhalativ, Ratte, fßr Aerosole/Stäube: < 0,25 mg/l LC 50 inhalativ, Ratte, fßr Gase/Dämpfe: < 0,50 mg/l [ 17 ] | Atropin , Sarin , Thallium |
| | giftig | T | wenn sie in geringer Menge beim Einatmen, Verschlucken oder Aufnahme ßber die Haut zum Tode fßhren oder akute oder chronische Gesundheitsschäden verursachen kÜnnen; auch alle CMR-Stoffe werden mit T gekennzeichnet. Es gelten folgende Grenzwerte oral, Ratte: 25 mg/kg < LD 50 < 200 mg/kg dermal, Ratte oder Kaninchen: 50 mg/kg < LD 50 < 400 mg/kg inhalativ, Ratte, fßr Aerosole/Stäube: 0,25 mg/l < LC 50 < 1 mg/l inhalativ, Ratte, fßr Gase/Dämpfe: 0,50 mg/l < LC 50 < 2 mg/l [ 17 ] | Methanol , Tetrachlormethan |
| | gesundheitsschädlich | Xn | wenn sie bei Einatmen, Verschlucken oder Aufnahme ßber die Haut akute oder chronische Gesundheitsschäden verursachen kÜnnen. Es gelten folgende Grenzwerte oral, Ratte: 200 mg/kg < LD 50 < 2000 mg/kg dermal, Ratte oder Kaninchen: 400 mg/kg < LD 50 < 2000 mg/kg inhalativ, Ratte, fßr Aerosole/Stäube: 1 mg/l < LC 50 < 5 mg/l inhalativ, Ratte, fßr Gase/Dämpfe: 2 mg/l < LC 50 < 20 mg/l [ 17 ] | Dichlormethan |
Nach der neueren Einstufung nach dem Global harmonisierten System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien erfolgt die Einteilung in Akut Toxisch (Symbol 06), Gesundheitsgefahr (Symbol 08) und diversen anderen Gesundheitsgefahren (Symbol 07).
| GHS-Symbol mit Signalwort | GHS-Symbol mit Signalwort | Einstufung fĂźr Gefahrensymbole | Beispiele |
|---|---|---|---|
| | Gefahr | wenn sie in geringer Menge beim Einatmen, Verschlucken oder Aufnahme ßber die Haut zum Tode fßhren oder akute oder chronische Gesundheits schäden verursachen kÜnnen. Es gelten folgende Grenzwerte LD 50 oral, Ratte: ⤠300 mg/kg LD 50 dermal, Ratte oder Kaninchen: ⤠1000 mg/kg LC 50 inhalativ, Ratte, fßr Aerosole/Stäube: ⤠1,0 mg/l LC 50 inhalativ, Ratte, fßr Gase ⤠2500 ppm LC 50 inhalativ, Ratte, fßr Dämpfe: ⤠10 mg/l [ 18 ] | Atropin , Sarin , Thallium , Methanol , Tetrachlormethan |
| | Gefahr | wenn sie bei Einatmen, Verschlucken oder Aufnahme ßber die Haut akute oder chronische Gesundheitsschäden verursachen kÜnnen. Es gelten folgende Grenzwerte LD 50 oral, Ratte: ⤠2000 mg/kg LD 50 dermal, Ratte oder Kaninchen: ⤠2000 mg/kg LC 50 inhalativ, Ratte, fßr Aerosole/Stäube: ⤠5,0 mg/l LC 50 inhalativ, Ratte, fßr Gase ⤠20.000 ppm LC 50 inhalativ, Ratte, fßr Dämpfe: ⤠20 mg/l [ 18 ] oder bei krebserzeugenden oder allergieauslÜsenden Stoffen | Dichlormethan |
| | | Das âdicke Ausrufezeichensymbolâ dient der alleinigen oder zusätzlichen Kennzeichnung diverser Kategorien, die frĂźher hauptsächlich durch das Gefahrensymbol Xi fĂźr reizend abgedeckt wurden. Unter Umständen entfällt es auch. Das Signalwort wird je nach Zusammenhang gewählt. | Ethanol |
Die Regelungen sind EU-weit konform. Nach dem schweizerischen Giftgesetz erfolgte die Einteilung in Giftklassen, seit 2005 gelten aber auch die EU-Gefahrensymbole.
Als Gefahrgut im Transport, die auf der StraĂe durch das ADR geregelt wird, haben Giftstoffe die Gefahrgutklasse 6.1 â Giftige Stoffe oder, im Fall von Gasen, 2 mit den Gefahrengraden T (giftig); TF (giftig und entzĂźndlich); TC (giftig und ätzend); TO (giftig und brandfĂśrdernd); TFC (giftig, entzĂźndlich und brandfĂśrdernd); TOC (giftig, brandfĂśrdernd und ätzend)cite-ref-19[19] und eine Nummer zur Kennzeichnung der Gefahr (Kemler-Zahl) 6.cite-ref-20[20]
| Gefahrgutklasse | Gefahrgutklasse | Gefahrgutklasse | Einstufung | Beispiele |
|---|---|---|---|---|
| | Klasse 6.1 | Giftige Stoffe | Stoffe, von denen aus Erfahrung bekannt oder nach tierexperimentellen Untersuchungen anzunehmen ist, dass sie nach dem Einatmen, Verschlucken oder Berßhren mit der Haut bei einmaliger oder kurzer Einwirkung in relativ kleiner Menge zu Gesundheitsschäden oder dem Tod eines Menschen fßhren kÜnnen. | Cyanwasserstoff (Blausäure), Arsen , Pestizide |
| | Klasse 2, Gefahrengruppen T, TF, TC, TO, TFC, TOC | Gase (giftig) | Gase, a) die dafßr bekannt sind, so giftig und ätzend in Bezug auf den Menschen zu sein, dass sie eine Gefahr fßr die Gesundheit darstellen, oder b) von denen angenommen wird, dass sie giftig oder ätzend in Bezug auf den Menschen sind, weil sie bei der Prßfung gemäà Rn. 2600 Abs. 3 einen LC 50 -Wert fßr die akute Giftigkeit von hÜchstens 5 000 ml/m³ (ppm) aufweisen | Chlorgas , Chlorwasserstoff , Schwefeldioxid [ 21 ] |
Als Giftige Substanz tragen Giftstoffe typischerweise die R-Sätze 20â28 (Gesundheitsschädlich/Giftig/Sehr giftig beim Einatmen/bei BerĂźhrung mit der Haut/beim Verschlucken), R29, 31, 32 (Entwickelt giftige Gase bei BerĂźhrung mit anderen Substanzen), sowie R50â59 (Umweltgefährlich). Aber auch etliche andere R-Sätze beschreiben Giftwirkungen im medizinischen oder rechtlichen Sinne (Reizwirkung, Krebsrisiko, Erbgutschädigend, âŚ).
Eine Liste der in Wikipedia beschriebenen giftigen und sehr giftigen Stoffe befindet sich in der Kategorie:Giftiger Stoff.
Juristische Definition
Nach herrschender Ansicht ist ein Gift jeder organische oder anorganische Stoff, der nach seiner Art, der beigebrachten Menge, der Form der Beibringung und der KÜrperbeschaffenheit des Opfers durch chemische oder chemisch-physikalische Wirkung die Gesundheit zu beschädigen geeignet ist.
Beigebracht ist ein Gift dann, wenn eine KĂśrper-Stoff-Beziehung hergestellt wurde.
Der Gesetzgeber bezieht sich dabei ausdrĂźcklich auf die Klassifikation als Gefahrstoff (etwa § 3 Abs. 1 Z 6 und 7 ChemG 1996, Ăsterreich), wobei insbesondere auch die als gesundheitsschädlich bezeichneten Stoffe miteinbezogen sind (etwa § 35 Z 1 ChemG 1996). Sowohl den Chemikaliengesetzen wie auch der Gefahrstoffverordnungen reicht schon ein hinreichend begrĂźndeter Verdacht auf Giftigkeit, einen Stoff als Gift einzustufen.
Das Beibringen von Gift wird (in Deutschland nach § 224 Abs. 1 Nr. 1 Alt. 1 StGB) als gefährliche KÜrperverletzung bestraft.
LD 50 -Tabelle und logarithmische Gifte-Skala
Tabelle der LD50-Werte einiger Stoffe in verschiedenen Arten:
| Substanz | Tierart, Verabreichungsweg | LD 50 {LC 50 } | LD 50 : g/kg {LC 50 : g/l} standardisiert | Einzelnachweis |
|---|---|---|---|---|
| Wasser | Ratte, oral | >90 g/kg | >90 | [ 22 ] |
| Saccharose (Zucker) | Ratte, oral | 29,7 g/kg | 29,7 | [ 23 ] |
| Mononatriumglutamat (MSG) | Ratte, oral | 16,6 g/kg | 16,6 | [ 24 ] |
| Ascorbinsäure (Vitamin C) | Ratte, oral | 11,9 g/kg | 11,9 | [ 25 ] |
| Harnstoff | Ratte, oral | 8,471 g/kg | 8,471 | [ 26 ] |
| Cyanursäure | Ratte, oral | 7,7 g/kg | 7,7 | [ 27 ] |
| Cadmiumsulfid | Ratte, oral | 7,08 g/kg | 7,08 | [ 28 ] |
| Ethanol | Ratte, oral | 7,06 g/kg | 7,06 | [ 29 ] |
| Isopropylmethylphosphonsäure (IMPA, Metabolit des Sarin ) | Ratte, oral | 6,86 g/kg | 6,86 | [ 30 ] |
| Melamin | Ratte, oral | 6 g/kg | 6 | [ 27 ] |
| Melamincyanurat | Ratte, oral | 4,1 g/kg | 4,1 | [ 27 ] |
| Natriummolybdat | Ratte, oral | 4 g/kg | 4 | [ 31 ] |
| Natriumchlorid (Kochsalz) | Ratte, oral | 3 g/kg | 3 | [ 32 ] |
| Paracetamol (Acetaminophen) | Ratte, oral | 1,944 g/kg | 1,944 | [ 33 ] |
| Tetrahydrocannabinol (THC) | Ratte, oral | 1,27 g/kg | 1,27 | [ 34 ] |
| Benzalkoniumchlorid (ADBAC) | Ratte, oral Fische, Immersion aquatische Wirbellose , imm. | 304,5 mg/kg {280 Âľg/l} {5,9 Âľg/l} | 0,304 5 {0,000 28} {0,000 005 9} | [ 35 ] |
| Cumarin (aus Zimtkassie und anderen Pflanzen) | Ratte, oral | 293 mg/kg | 0,293 | [ 36 ] |
| Acetylsalicylsäure (ASS) | Ratte, oral | 200 mg/kg | 0,2 | [ 37 ] |
| Coffein | Ratte, oral | 192 mg/kg | 0,192 | [ 38 ] |
| Arsentrisulfid | Ratte, oral | 185â6 400 mg/kg | 0,185â6,4 | [ 39 ] |
| Natriumnitrit | Ratte, oral | 180 mg/kg | 0,18 | [ 40 ] |
| Uranylacetat -Dihydrat | Maus, oral | 136 mg/kg | 0,136 | [ 41 ] |
| Bisoprolol | Maus, oral | 100 mg/kg | 0,1 | [ 42 ] |
| Senfgas | Mensch, dermal | 100 mg/kg | 0,1 | [ 43 ] |
| Cobaltchlorid | Ratte, oral | 80 mg/kg | 0,08 | [ 44 ] |
| Cadmiumoxid | Ratte, oral | 72 mg/kg | 0,072 | [ 45 ] |
| Natriumfluorid | Ratte, oral | 52 mg/kg | 0,052 | [ 46 ] |
| Pentaboran | Mensch, oral | <50 mg/kg | <0,05 | [ 47 ] |
| Capsaicin | Maus, oral | 47,2 mg/kg | 0,047 2 | [ 48 ] |
| Quecksilber(II)-chlorid | Ratte, dermal | 41 mg/kg | 0,041 | [ 49 ] |
| Amphetamin | Maus, intravenĂśs Maus, oral | 18 mg/kg 21 mg/kg | 0,018 0,021 | [ 50 ] |
| Lysergsäurediethylamid (LSD) | Ratte, intravenÜs | 16,5 mg/kg | 0,016 5 | [ 51 ] |
| MDMA (Ecstasy) | Hund, intravenĂśs Ratte, intraperitoneal Ratte, oral | 14 mg/kg 49 mg/kg 325 mg/kg | 0,014 0,049 0,325 | [ 52 ] |
| Arsen(III)-oxid (Arsenik) | Ratte, oral | 14 mg/kg | 0,014 | [ 53 ] |
| Arsen | Ratte, intraperitoneal Ratte, oral | 13 mg/kg 763 mg/kg | 0,013 0,763 | [ 54 ] [ 55 ] |
| Kokain | Hund, intravenĂśs Maus, oral | 13 mg/kg 96 mg/kg | 0,013 0,096 | [ 56 ] |
| Methamphetamin | Hund, oral Maus, oral | <10 mg/kg 34 mg/kg | <0,01 0,034 | [ 57 ] |
| Nicotin | Mensch, oral | 6,5â13 mg/kg | 0,006 5â0,013 | [ 58 ] |
| Natriumcyanid | Ratte, oral | 6,4 mg/kg | 0,006 4 | [ 59 ] |
| WeiĂer Phosphor | Ratte, oral | 3,03 mg/kg | 0,003 03 | [ 60 ] |
| Heroin | Mensch, intravenĂśs Maus, intravenĂśs Maus, subkutan | 1â5 mg/kg 21,8 mg/kg 261,6 mg/kg | 0,001â0,005 0,021 8 0,261 6 | [ 61 ] [ 62 ] |
| Strychnin | Mensch, oral | 1â2 mg/kg | 0,001â0,002 | [ 63 ] |
| Cantharidin | Mensch, oral | 0,5 mg/kg | 0,000 5 | |
| Aflatoxin B 1 (aus Aspergillus flavus ) | Ratte, oral | 480 Âľg/kg | 0,000 48 | [ 64 ] |
| Sarin | Maus, subkutan Mensch, dermal | 172,23 Âľg/kg 28 mg/kg | 0,000 172 23 0,028 | [ 65 ] [ 66 ] |
| Gift der brasilianischen Wanderspinne | Ratte, subkutan | 134 Îźg/kg | 0,000 134 | [ 67 ] |
| Fentanyl | Affe, intravenĂśs Ratte, intravenĂśs Maus, intravenĂśs | 30 Âľg/kg 3 mg/kg 6,9 mg/kg | 0,000 03 0,003 0,006 9 | [ 68 ] [ 69 ] |
| Gift des Inlandtaipans (Australische Giftschlange) | Ratte, subkutan | 25 Îźg/kg | 0,000 025 | [ 70 ] |
| 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin (TCDD, ein Dioxin ) | Ratte, oral | 22â190 Îźg/kg | 0,000 022â0,000 19 | [ 71 ] |
| Rizin | Ratte, intraperitoneal Ratte, oral | 22 Îźg/kg 20â30 mg/kg | 0,000 022 0,02â0,03 | [ 72 ] |
| Tetrodotoxin | Maus, intravenĂśs Maus, oral | 8 Îźg/kg 334 Îźg/kg | 0,000 008 0,000 334 | [ 73 ] [ 74 ] |
| Batrachotoxin (aus PfeilgiftfrĂśschen ) | Mensch, subkutan | 2â7 Îźg/kg | 0,000 002â0,000 007 | [ 75 ] |
| Abrin | Maus, intravenĂśs Mensch, Inhalation Mensch, oral | 0,7 Îźg/kg 3,3 Îźg/kg 10â1 000 Îźg/kg | 0,000 000 7 0,000 003 3 0,000 01â0,001 | |
| Saxitoxin | Maus, oral Mensch, oral | 263 Âľg/kg 5,7 Âľg/kg | 0,000 263 0,000 005 7 | [ 76 ] [ 77 ] [ 78 ] |
| VX | Mensch, oral, Inhalation, Absorption ßber Haut/Augen | 2,3 Οg/kg (geschätzt) | 0,000 002 3 | [ 79 ] |
| Maitotoxin | Maus, intraperitoneal | 130 ng/kg | 0,000 000 13 | [ 80 ] |
| Polonium-210 | Mensch, Inhalation | 10 ng/kg (geschätzt) | 0,000 000 01 | [ 81 ] |
| Botulinumtoxin (Botox) | Mensch, oral, Injektion, Inhalation | 1 ng/kg | 0,000 000 001 | [ 82 ] |
Die LD50-Werte haben eine sehr groĂe Spannweite. Das Botulinumtoxin als giftigster bekannter Stoff hat einen LD50-Wert von 1 ng/kg, während der ungiftigste Stoff Wasser einen LD50-Wert von mehr als 90 g/kg hat. Das ist ein Unterschied von etwa 1 zu 100 Milliarden oder 11 GrĂśĂenordnungen. Wie bei allen Messwerten, die sich um viele GrĂśĂenordnungen unterscheiden, bietet sich eine logarithmische Betrachtung an. Bekannte Beispiele sind die Angabe der Erdbebenstärke anhand der Richter-Skala, der pH-Wert als MaĂ fĂźr den sauren oder basischen Charakter einer wässrigen LĂśsung oder die Lautstärke in dB. In diesem Fall wird der negative dekadische Logarithmus der LD50-Werte, der standardisiert in kg je kg KĂśrpergewicht angegeben wird, betrachtet.
âlog LD50 (kg/kg) = Wert
Der gefundene dimensionslose Wert kann in eine Gifte-Skala eingetragen werden. Wasser als wichtigste Substanz hat in der so gewonnenen Gifte-Skala den eingängigen Wert 1.
Bei Menschen wirksame Gifte (Beispiele)
| Substanz | Aufnahmeweg | Menge in mg¡kg â1 | Quelle |
|---|---|---|---|
| Ethanol | oral | 1400 | [ 84 ] |
| Phosphor | oral | 000 1,4 | [ 85 ] |
| Brom | oral | 00 14 | [ 86 ] |
| Salpetersäure | oral | 0 430 | [ 87 ] |
| Phenol | oral | 0 140â1400 | [ 88 ] [ 89 ] |
| Pyridin | oral | 0 500 | [ 90 ] |
| Atropin | unbekannt | 000 0,143 | [ 91 ] |
| Kaliumcyanid | oral | 000 2,857 | [ 92 ] |
| Chinin | unbekannt | 0 294 | [ 93 ] |
| Senfgas | percutan | 00 64 | [ 94 ] |
| Ciprofloxacin | oral | 000 5,714 | [ 95 ] |
| Natriumcyanid | oral | 000 2,8 | [ 96 ] |
| Parathion | oral | 000 0,17 | [ 97 ] |
| Phencyclidin | oral | 00 14 | [ 98 ] |
| Quecksilber(II)-chlorid | oral | 000 1 | [ 99 ] |
| Diethylenglycol | oral | ca. 1000 | [ 100 ] |
| Cantharidin | oral | 000 0,03â0,5 | [ 101 ] |
| Dichlorvos | oral | 00 50 | [ 102 ] |
| Lewisit | percutan | 00 37,6 | [ 103 ] |
| Picrotoxin | oral | 000 0,357 | [ 104 ] |
| Blei(II)-carbonat | oral | 0 571 | [ 105 ] |
| Heptabarbital | oral | 00 50 | [ 106 ] |
| Gyromitrin | oral | 00 20 | [ 107 ] |
Toxine
Toxine sind Gifte, die von Lebewesen synthetisiert werden.
Vom menschlichen Organismus produzierte Gifte:
⢠Urämietoxine
⢠Aconitin (Eisenhut)
⢠Colchicin (Herbstzeitlosen)
⢠Coniin (Schierling)
⢠Curare
⢠Digitoxin (Fingerhut)
⢠Nikotin (Tabakpflanze)
⢠Rizin (Rizinus)
⢠Strychnin (Brechnuss)
⢠Taxane (Eiben)
⢠Tropan-Alkaloide (Tollkirsche, Stechapfel, Engelstrompete, Bilsenkraut)
Von Mikroorganismen produzierte Gifte:
⢠Bakterientoxine
⢠Botulinumtoxin (Clostridium botulinum)
⢠Exotoxin A (Pseudomonas aeruginosa)
⢠Shiga-Toxin (Shigella dysenteriae)
⢠Vero-Toxin (Escherichia coli)
⢠Tetanospasmin (Clostridium tetani)
⢠Brevetoxin (Karenia brevis, eine Meeresalge)
⢠Mykotoxine (Schimmelpilzgifte)
Pilzgifte (giftige GroĂpilze):
⢠Amatoxine (Knollenblätterpilz)
⢠Amphibiengifte
⢠Bienengift
⢠Fischgift (Kugelfische)
⢠Hornissengift
⢠tierische Pfeilgifte (Pfeilgiftfrosch u. a.)
⢠Schlangengift
⢠Gifte der Skorpione
⢠Spinnengift
⢠Gift der männlichen Schnabeltiere
⢠Gifte wirbelloser Meerestiere (etwa der Seewespen Chironex fleckeri und Chiropsalmus quadrigatus sowie des Blaugeringelten Kraken)
Andere Gifte
⢠Ammoniak
⢠Beryllium
⢠Phosphin
⢠Cyanwasserstoff (Blausäure)
⢠Kaliumcyanid (Cyankali)
Organische Verbindungen:
⢠DDT
⢠Parathion
Siehe auch
⢠Chemikaliengesetz (Schweiz) (auch Giftgesetz genannt)
⢠Giftnotruf
⢠Giftspritze, Hinrichtung durch Gift
⢠Chemische Waffe
Literatur
⢠Mechthild Amberger-Lahrmann, Dietrich Schmähl (Hrsg.): Gifte. Geschichte der Toxikologie. Berlin u. a. 1988, ISBN 3-540-16292-5.
⢠Reinhard Klimmek, Ladislaus Szinicz, Nikolaus Weger: Chemische Gifte und Kampfstoffe â Wirkung und Therapie. Hippokrates Verlag, Stuttgart 1983, ISBN 3-7773-0608-8.
⢠Karsten Strey: Die Welt der Gifte. Lehmanns Media, Berlin 2021, ISBN 978-3-96543-210-9.
⢠Eberhard Teuscher, Ulrike Lindequist: Biogene Gifte. Biologie â Chemie â Pharmakologie. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8047-2438-9.
⢠Louis Lewin: Die Gifte in der Weltgeschichte. Reprograph. Nachdruck der Ausgabe Berlin, Springer 1920. Tosa, Wien 2007, ISBN 978-3-85003-152-3.
⢠Ludwig Sacha Weilemann, Hans-Jßrgen Reinecke: Notfallmanual Vergiftungen. Thieme, Stuttgart 1996, ISBN 3-13-102591-3.
Weblinks
Wiktionary: Gift
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Wiktionary: Giftstoff
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
Commons
: Gifte
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
⢠Giftinfo.de, Beratungsstelle bei Vergiftungen
⢠Schweizerisches Toxikologisches Informationszentrum
⢠ATSDR â ToxFAQsâ˘: Hazardous Substance Fact Sheets (eng.), Gesundheitsministerium der Vereinigten Staaten
⢠SuperToxic, Datenbank, CharitÊ Berlin
Einzelnachweise
cite-note-11. â Thomas Richter: Gifte. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 494 f.; hier: S. 494.
cite-note-22. â Wolfgang Pfeifer: Etymologisches WĂśrterbuch des Deutschen. Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv) MĂźnchen, 5. Auflage 2000, S. 449.
cite-note-33. â Vgl. L. Lewin: Die Pfeilgifte. In: Archiv fĂźr pathologische Anatomie und Physiologie und fĂźr klinische Medicin. Band 136, Nr. 1, April 1894, S. 83â126.
cite-note-44. â BartĹomiej Siek, Anna RyĹ, Jacek Sein Anand: Najbardziej popularne trucizny Ĺwiata grecko-rzymskiego [The most popular poisons from Graeco-Roman world]. In: Przegl Lek. Band 70, Nr. 8, 2013, S. 643â646 (polnisch). PMID 24466710.
cite-note-55. â Eckart Roloff: Die TĂźcken des Toxischen. Wie ein ziemlich giftiges Wort immer populärer wird. In: Frankfurter Rundschau. 12. Juni 2023, S. 24.
cite-note-66. â Die ICD-10 unterscheidet zwischen Vergiftungen (T36âT50) und Toxinen (T51âT65) einerseits und allem anderen inkl. Strahlenkrankheit (T66) andererseits. Siehe Kapitel XIX der ICD-10 Datenbank (Memento vom 12. April 2015 im Internet Archive).
cite-note-77. â Latoxan
cite-note-88. â Paracelsus: Die dritte Defension wegen des Schreibens der neuen Rezepte. In: Septem Defensiones. 1538. Werke Bd. 2, Darmstadt 1965, S. 510. zeno.org.
cite-note-spektrum1-99. â Toxizität. In: Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg. 4. September 2018, abgerufen am 2. September 2019.
cite-note-spektrum2-1010. â Toxizität. In: Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg. 4. Dezember 2014, abgerufen am 2. September 2019.
cite-note-marc-m-ller-1212. â M. MĂźller, M. Fritz, A. Buchter: Nanotoxikologie. (PDF; 589 kB). In: Zentralblatt fĂźr Arbeitsmedizin. Band 58, 2008, S. 238â252; abgerufen am 29. Dezember 2022.
cite-note-1313. â Toxikodynamik. (Memento vom 17. November 2012 im Internet Archive; PDF; 5 kB) Universität Potsdam; abgerufen am 1. November 2008.
cite-note-gestis-1414. â Eintrag zu Nikotin in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 12. März 2013. (JavaScript erforderlich)
cite-note-gestis-benzpyren-1515. â Eintrag zu CAS-Nr. 50-32-8 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 15. Januar 2008. (JavaScript erforderlich)
cite-note-gossauer-1616. â Albert Gossauer: Struktur und Reaktivität der BiomolekĂźle. Verlag Helvetica Chimica Acta, ZĂźrich 2006, ISBN 3-906390-29-2, S. 218.
cite-note-sixth-171. EG-Richtlinie 67/548/EWG Anhang 6 (Memento vom 16. März 2013 im Internet Archive) (PDF, deutsch).
cite-note-clp-182. CLP (PDF).
cite-note-1919. â ADR 2007, Annex A, Part 2 (PDF; 323 kB) Abschnitt 2.2.2.1.3 (englisch).
cite-note-2020. â Chapter 2.2: Class specific provisions. (Memento vom 7. Oktober 2009 im Internet Archive) In: unece.org, ADR 2007.
cite-note-213. ADR 2007 Annex A, Part 3, Table A: Dangerous goods list. (PDF; 731 kB) unece.org (englisch).
cite-note-224. Material Safety Data Sheet Water MSDS. Section 11: Toxicological Information for the LD50 verification. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 2. September 2012; abgerufen am 5. September 2019 (englisch).
cite-note-235. Safety (MSDS) data for sucrose (Memento vom 12. Juni 2011 im Internet Archive)
cite-note-walker00-246. R. Walker, J. R. Lupien: The safety evaluation of monosodium glutamate. In: Journal of Nutrition. Band 130, 4S Suppl, April 2000, S. 1049Sâ52S, PMID 10736380 (englisch).
cite-note-257. Safety (MSDS) data for ascorbic acid. Oxford University, 9. Oktober 2005, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 9. Februar 2007; abgerufen am 21. Februar 2007 (englisch).
cite-note-268. Safety (MSDS) data for urea. Section 11: Toxicological Information for the LD50 verification. 6. März 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfßgbar) am 1. März 2015; abgerufen am 5. September 2019 (englisch).
cite-note-babayan-279. A. A. Babayan, A. V. Aleksandryan: Toxicological characteristics of melamine cyanurate, melamine and cyanuric acid. In: Zhurnal Eksperimental'noi i Klinicheskoi Meditsiny. Vol. 25, 1985, S. 345â349. Original article in Russian.
cite-note-2810. Datenblatt Cadmium Sulfide bei Alfa Aesar, abgerufen am 17. Juli 2013 (Seite nicht mehr abrufbar).
cite-note-2911. Safety (MSDS) data for ethyl alcohol (Memento vom 14. Juli 2011 im Internet Archive)
cite-note-3012. Francis J. Mecler: Mammalian Toxological Evaluation of DIMP and DCBP (Phase 3 â IMPA). Hrsg.: Final report. Litton Bionetics, Mai 1981 (englisch, dtic.mil [PDF; abgerufen am 27. September 2016]): âThe oral LD50 values for the test material, IMPA, were 7650 and 6070 mg/kg for male and female Rattes, respectivelyâ
cite-note-3113. Safety (MSDS) data for sodium molybdate (Memento vom 28. Januar 2011 im Internet Archive)
cite-note-3214. Safety (MSDS) data for sodium chloride (Memento vom 30. Oktober 2007 im Internet Archive)
cite-note-3315. Safety (MSDS) data for 4-acetamidophenol (Memento vom 13. Februar 2009 im Internet Archive)
cite-note-3416. LD50 values of THC in fischer Rattes
cite-note-epared-3517. Frank T. Sanders: Reregistration Eligibility Decision for Alkyl Dimethyl Benzyl Ammonium Chloride (ADBAC) (PDF; 0,9 MB) United States Environmental Protection Agency
cite-note-3618. Coumarin Material Safety Data Sheet (MSDS). (PDF) Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 5. September 2019; abgerufen am 5. September 2019 (englisch).
cite-note-3719. Safety (MSDS) data for acetylsalicylic acid (Memento vom 16. Juli 2011 im Internet Archive)
cite-note-3820. Safety (MSDS) data for caffeine (Memento vom 16. Oktober 2007 im Internet Archive)
cite-note-3921. Material Safety Data Sheet â Spent Metal Catalyst. (PDF) Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 28. September 2011; abgerufen am 1. Februar 2025 (englisch).
cite-note-4022. Safety (MSDS) data for sodium nitrite@1@2Vorlage:Toter Link/msds.chem.ox.ac.uk (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2022. Suche in Webarchiven)
cite-note-4123. Chemical toxicity of uranium (PDF; 309 kB)
cite-note-4224. Eintrag zu Bisoprolol in der DrugBank der University of Alberta, abgerufen am 18. November 2019.
cite-note-4325. Journal of Toxicology and Environmental Health. Part A., Band 59, Nr. 471, 2000.
cite-note-4426. Safety (MSDS) data for cobalt (II) chloride (Memento vom 7. April 2011 im Internet Archive)
cite-note-4527. Safety (MSDS) data for cadmium oxide. (PDF) merck.de @1@2Vorlage:Toter Link/assets.chemportals.merck.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2022. Suche in Webarchiven)
cite-note-4628. Sodium Fluoride MSDS
cite-note-4729. Pentaborane chemical and safety data (PDF)
cite-note-4830. Capsaicin Material Safety Data Sheet. (PDF) sciencelab.com, 2007, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 29. September 2007; abgerufen am 13. Juli 2007 (englisch).
cite-note-4931. Eintrag zu Quecksilber(II)-chlorid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 19. Dezember 2017. (JavaScript erforderlich)
cite-note-5032. Eintrag zu Amphetamine in der Hazardous Substances Data Bank (via PubChem), abgerufen am 2. August 2024.
cite-note-5133. Erowid LSD (Acid) Vault: Fatalities / Deaths. Erowid.org. Abgerufen am 17. Juli 2013.
cite-note-5234. Datenblatt (Âą)-3,4-Methylenedioxymethamphetamine hydrochloride bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 15. Februar 2022 (PDF).
cite-note-5335. Safety (MSDS) data for arsenic trioxide (Memento vom 9. März 2010 im Internet Archive)
cite-note-5436. Safety (MSDS) data for metallic arsenic (Memento vom 14. Januar 2011 im Internet Archive)
cite-note-5537. Sicherheitsdatenblatt Arsen (PDF)@1@2Vorlage:Toter Link/www.merck-chemicals.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2022. Suche in Webarchiven) (PDF)
cite-note-5638. CPT: CliniPharm/CliniTox â Kokain â Kleintier (Memento vom 8. September 2017 im Internet Archive) Institut fĂźr Veterinärpharmakologie und -toxikologie, ZĂźrich (Stand: 3. Oktober 2006)
cite-note-pmid6054070-5739. E. G. Zalis, G. D. Lundberg, R. A. Knutson: The pathophysiology of acute amphetamine poisoning with pathologic correlation. In: Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics. Band 158, Nr. 1, Oktober 1967, S. 115â127. PMID 6054070.
cite-note-5840. B. Mayer: How much nicotine kills a human? Tracing back the generally accepted lethal dose to dubious self-experiments in the nineteenth century. In: Archives of Toxicology. Band 88, Nr. 1, Januar 2014, S. 5â7, doi:10.1007/s00204-013-1127-0, PMID 24091634, PMC 3880486 (freier Volltext) â (englisch).
cite-note-5941. Safety (MSDS) data for sodium cyanide (Memento vom 13. Januar 2009 im Internet Archive)
cite-note-6042. Hexachloroethane. (PDF) Abgerufen am 3. Januar 2014.
cite-note-6143. Lincoln.pps.k12.or.us: Toxic Substances in water. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 30. April 2011; abgerufen am 20. Oktober 2010 (englisch).
cite-note-6244. Poisons Information Monograph (PIM) fĂźr Diamorphine, abgerufen am 2. August 2024.
cite-note-6345. INCHEM: Chemical Safety Information from Intergovernmental Organizations: Strychnine.
cite-note-6446. Safety (MSDS) data for aflatoxin B1 (Memento vom 23. April 2012 im Internet Archive)
cite-note-6547. Histochemical Demonstration of Calcium Accumulation in Muscle Fibres after Experimental Organophosphate Poisoning (Memento vom 27. September 2016 im Internet Archive). Het.sagepub.com (1990-07-01). Abgerufen am 17. Juli 2013.
cite-note-6648. Science Journal. 3, Nr. 4, 1967, S. 33.
cite-note-6749. Wolfgang BĂźcherl, Eleanor Buckley (Hrsg.): Venomous Animals and their Venoms. Band 3: Venomous invertebrates.
cite-note-6850. Fentanyl citrate injection, USP. (PDF) U.S. Food and Drug Administration (FDA), archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 31. Oktober 2020; abgerufen am 2. August 2024 (englisch).
cite-note-6951. S. K. Yadav, C. K. Maurya, P. K. Gupta, A. K. Jain, K. Ganesan, R. Bhattacharya: Synthesis and biological evaluation of some novel 1-substituted fentanyl analogs in Swiss albino mice. In: Interdisciplinary Toxicology. Band 7, Nr. 2, Juni 2014, S. 93â102, doi:10.2478/intox-2014-0013, PMID 26109885, PMC 4427721 (freier Volltext) â (englisch).
cite-note-7052. LD50 for various snakes (Memento vom 1. Februar 2012 im Internet Archive). Seanthomas.net. Abgerufen am 17. Juli 2013.
cite-note-7153. Carcinogenesis Bioassay of 2,3,7,8-Tetrachlorodibenzo-p-Dioxin (CAS No. 1746-01-6) in Osborne-Mendel Rats and B6C3F1 Mice (Gavage Study), Februar 1989.
cite-note-7254. Ricin (from Ricinus communis) as undesirable substances in animal feed â Scientific Opinion of the Panel on Contaminants in the Food Chain. In: EFSA Journal. Band 6, Nr. 9, 2008, S. 726, doi:10.2903/j.efsa.2008.726.
cite-note-7355. Alfred Goodman Gilman, Louis Sanford Goodman, Alfred Zack Gilman: Goodman & Gilman's The pharmacological Basis of Therapeutics. McGraw-Hill, New York 1980, ISBN 0-07-146891-9, S. 310 (englisch).
cite-note-7456. Material Safety Data Sheet Tetrodotoxin ACC# 01139. In: Acros Organics N.V. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar); abgerufen am 1. Februar 2025 (englisch).
cite-note-7557. Brief Review of Natural Nonprotein Neurotoxins
cite-note-cllewellyn-7658. Lyndon E. Llewellyn: Saxitoxin, a toxic marine natural product that targets a multitude of receptors. In: Natural Product Reports. Band 23, Nr. 2, 2013, S. 200â222, doi:10.1039/B501296C.
cite-note-7759. S. Faber: Saxitoxin and the induction of paralytic shellfish poisoning. In: Journal of Young Investigators. Band 23, Nr. 1, 2012, S. 1â7 (jyi.org).
cite-note-7860. J. Patocka, L. Stredav: Brief Review of Natural Nonprotein Neurotoxins. In: Richard Price (Hrsg.): ASA Newsletter. (Applied Science and Analysis inc.) 02â2 (89), 23. April 2002, S. 16â23.
cite-note-7961. Toxicity of the Organophosphate Chemical Warfare Agents GA, GB, and VX: Implications for Public Protection (Memento vom 4. Dezember 2008 im Internet Archive)
cite-note-8062. Akihiro Yokoyama, Michio Murata, Yasukatsu Oshima, Takashi Iwashita, Takeshi Yasumoto: Some Chemical Properties of Maitotoxin, a Putative Calcium Channel Agonist Isolated from a MarineDinoflagellate. In: J. Biochem. Band 104, Nr. 2, 1988, S. 184â187, PMID 3182760 (englisch, oxfordjournals.org).
cite-note-8163. Topic 2 Toxic Chemicals and Toxic Effects (Memento vom 29. September 2007 im Internet Archive)
cite-note-8264. Diane O. Fleming, Debra Long Hunt: Biological Safety: principles and practices. ASM Press, Washington, DC 2000, ISBN 1-55581-180-9, S. 267 (englisch).
cite-note-8365. K. Strey: Die Gifte-Skala. In: Chemie in unserer Zeit. Band 53, Nr. 6, Dezember 2019, S. 386â399, doi:10.1002/ciuz.201900828 (englisch).
cite-note-8466. Raw Material Data Handbook. Vol. 1: Organic Solvents, 1974, S. 44.
cite-note-8567. Pesticide Chemicals Official Compendium. Association of the American Pesticide Control Officials, 1966, S. 901.
cite-note-8668. W. B. Deichmann: Toxicology of Drugs and Chemicals. Academic Press, New York 1969, S. 645.
cite-note-8769. Datenblatt 100%ige Salpetersäure bei Merck, abgerufen am 19. Januar 2011.
cite-note-8870. R. Lefaux, O. H. Cleveland: Practical Toxicology of Plastics. Chemical Rubber Co., 1968, S. 329.
cite-note-8971. W. B. Deichmann: Toxicology of Drugs and Chemicals. Academic Press, New York 1969, S. 463.
cite-note-9072. S. Shimizu, N. Watanabe, T. Kataoka, T. Shoji, N. Abe, S. Morishita, H. Ichimura: Pyridine and Pyridine Derivatives. In: Ullmannâs Encyclopedia of Industrial Chemistry. Wiley-VCH, Weinheim 2005.
cite-note-9173. Daniel Bovet, Filomena Bovet-Nitti: Structure et ActivitÊ Pharmacodynamique des MÊdicaments du Système Nerveux VÊgÊtatif. S. Karger, Basel 1948, S. 482.
cite-note-9274. W. B. Deichmann: Toxicology of Drugs and Chemicals. Academic Press, New York 1969, S. 191.
cite-note-9375. J. M. Arena, I. L. Springfield, C. C. Thomas: Poisoning; Toxicology, Symptoms, Treatments. 2. Auflage. 1970, S. 73.
cite-note-9476. World Health Organization, Technical Report Series, (24), 1970.
cite-note-9577. Shmuel Fuchs, Zvi Simon, Mayer Brezis: Fatal hepatic failure associated with ciprofloxacin. In: The Lancet. Band 343, 1994, S. 738, doi:10.1016/S0140-6736(94)91624-1.
cite-note-9678. Datenblatt Natriumcyanid bei Merck, abgerufen am 19. Januar 2011.
cite-note-9779. Datenblatt Parathion bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 5. Mai 2008 (PDF).
cite-note-9880. S. Cohen: Angel dust. In: Journal of the American Medical Association. Band 238, Nummer 6, August 1977, S. 515â516. PMID 577581.
cite-note-9981. Datenblatt Quecksilber(II)-chlorid bei Merck, abgerufen am 24. April 2010.
cite-note-10082. Diethylenglykol (DEG) in Zahnpasta. (Memento vom 27. August 2010 im Internet Archive) (PDF; 45 kB) Stellungnahme Nr. 025/2008. BfR, 16. Juli 2007.
cite-note-10183. Datenblatt Cantharidin (PDF) bei Carl Roth, abgerufen am 12. Dezember 2007.
cite-note-10284. Eintrag zu Dichlorvos in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 9. Dezember 2007. (JavaScript erforderlich)
cite-note-10385. A. P. Watson, G. D. Griffin: Toxicity of vesicant agents scheduled for destruction by the Chemical Stockpile Disposal Program. In: Environmental health perspectives. Band 98, November 1992, S. 259â280, doi:10.1289/ehp.9298259. PMID 1486858, PMC 1519623 (freier Volltext) (Review).
cite-note-10486. W. B. Deichmann: Toxicology of Drugs and Chemicals. Academic Press, New York 1969, S. 476 (englisch).
cite-note-10587. Datenblatt Blei(II)-carbonat bei Merck, abgerufen am 19. Januar 2011.
cite-note-10688. Irving S. Rossoff: Encyclopedia of clinical toxicology: a comprehensive guide and reference. Informa Health Care, 2002, ISBN 1-84214-101-5, S. 515.
cite-note-10789. Mitteilungen aus dem Gebiete der Lebensmitteluntersuchung und Hygiene. 65(453), 1974.